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MOCS -  MOdulares Controller System

Prozessor-Karte für den PBus

Auf der Basis des Motorola-Mikrocontrollers MC68332 bildet der MOCS einen stand-alone SBC. Er stellt alle grundlegenden Funktionalitäten eines embedded-Rechnerkerns zur Verfügung. Über den PBus ist der MOCS modular für jeden speziellen Einsatzzweck erweiterbar.

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Der Rechnerkern bietet

Prozessor MC68332 16,7 MHz
EPROM 128kB-1MB 16 Bit breit, gesockelt
SRAM 64kB -2MB 16 Bit breit, optional batteriegepuffert
FLASH 0 - 1MB 16 Bit breit, gesockelt, on-board programmierbar
Real-Time-Clock
Service-Schnittstelle RS232, 3-Draht
Spannungsversorgung 5 Volt DC

Der MOCS bietet sich insbesondere zur Realisierung von Prototypen, Einzelstücken oder Kleinstserien an.
Mit unserem umfangreichen Angebot an PBus-Peripheriekarten kann schnell ein dem Einsatzzweck angepaßtes Komplettsystem zusammengestellt und getestet werden.

Beim Übergang von Kleinserie zur Serie ist unsere Entwicklungsabteilung gerne behilflich! Die Entwicklung einer Komplettlösung auf einer Platine bietet gegenüber der flexiblen, modularen Lösung häufig gravierende Kosten- und Montagevorteile. Schon bei Stückzahlen ab ca. 30 Stück. p. a. sind rentable Sonderentwicklungen möglich!

 

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Die Besonderheiten des MOCS sind:

PBus-Anschluß zur modularen Erweiterung Bustreiber, Signale auf VG-Leiste, 64-polig, DIN 41612 a+c
TPU-Signale auf Pfostenleiste für verschiedene Aufsteckmodule
Portsignale auf Pfostenleiste für verschiedene Aufsteckmodule
Alle wesentlichen Bauelemente gesockelt für einfachen Service

Die MOCS ist im Format 160x100mm (Europa-Karte) realisiert.

Das Betriebssystem RTOS-UH gehört zum Standard-Lieferumfang. Als Programmierumgebungen stehen CREST-C, PEARL und IEC 61131-3 zur Verfügung.

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Schon allein der Controller MC68332 hat hervorragende Leistungsmerkmale:

  • Prozessorkern CPU32 - 16.78/25 MHz mit MC68020-Performance
    Ein modifizierter MC68020-Kern speziell für embedded-control. Der Befehlssatz wurde um einige Befehle erweitert, der Prozessor selbst mit einem IMB (Inter Module Bus) zur flexiblen Controllerkonfiguration auf dem Chip ausgerüstet.
  • Time-Processor-Unit TPU - RISC-Controller mit 16 unabhängigen I/O-Leitungen
    Die mikroprogrammierbare TPU realisiert komplexe Zeitfunktionen unabhängig von der CPU. Codesequenzen für Funktionen wie Timer/Zähler, PWM-Generator, Schrittmotorsteuerung (Position, mit automatischer Rampe) etc. sind on-chip vorhanden.
  • UART - asynchrone, serielle Schnittstelle
  • QSPI - Motorola-SPI- bzw. National-MicroWire-Schnittstelle
  • SIM - System Integration Modul - Glue-Logik on chip
  • Watch-Dog
  • periodischer Timer, auch als Echtzeituhr nutzbar
  • Prozessortakt von 32kHz bis 16,7MHz über programmierbare PLL
  • Port-Leitungen - Bis zu 24 diskrete digitale Ein- oder Ausgänge
  • Verlustleistung max. 600 mW, 500 µW im stand-by

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